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Ortschronisten und Heimatforscher trafen sich zum zweiten Fachtag

80 ehrenamtliche Ortschronisten und Heimatforscher aus ganz Sachsen kamen am 01. April 2017 zum zweiten Fachtag in das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum Heimvolkshochschule in Kohren-Sahlis.

Dr. Haik Thomas Porada vom Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. gab mit seinem Impulsreferat zum Thema „Ein Bild von Heimat“ Denkanstöße für die anschließenden vier Werkstätten.
In diesen vermittelten Experten Praxiswissen und Handwerkszeug zum Umgang mit Archivgut, Formalien zur Anfertigung von Ortschroniken, Bildrechten und Tipps zum Aufbewahren historischer Fotografien und Dokumente. Auch der Erfahrungsaustausch kam unter den Ortschronisten nicht zu kurz. Neben den Werkstätten konnten die Teilnehmer Informationen über verschiedene Projekte der ehrenamtlichen Heimat- und Regionalforschung erhalten, die sich auf einem Marktplatz im Foyer des Veranstaltungsortes präsentierten.
„Diese Veranstaltung sollte auf jeden Fall eine Fortsetzung finden, vielleicht kann dadurch eine Vernetzung und der regionale Fachaustausch zur Heimatforschung forciert werden.“ merkt Andreas Hütter vom Geschichtsvereins Klaffenbach als zufriedener Teilnehmer an. 

Der Fachtag fand im Rahmen des Projektes „Unterstützung des freiwilligen Engagements in der Heimatforschung im ländlichen Raum Sachsens“ und in Kooperation zwischen dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. und dem Evangelischen Zentrum Ländlicher Raum Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis statt. Unterstützt wurde er durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Bildunterschrift: Irene Andrä (rechts) vom Kultur- und Heimatverein Radeburg und Rolf Schmalfuß (links) vom Heimat- und Geschichtsverein Neukirchen im Gespräch mit Robin Helmert (Mitte) am Marktplatzstand der Eisenbahnfreunde Chemnitztal.

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