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Fachtag für Ortschronisten und Heimatforscher war großer Erfolg

Über 70 Chronisten und Heimatforscher vorwiegend aus dem Landkreis Leipzig waren am vergangenen Samstag in das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum Heimvolkshochschule nach Kohren-Sahlis gekommen. Aber auch Teilnehmer aus dem Erzgebirge oder der Lausitz hatten eine weite Anreise auf sich genommen, um an der Fachtagung für Ehrenamtliche in der Heimatforschung teilnehmen zu können. In Werkstätten vermittelten Experten Praxiswissen und Handwerkszeug zu Themen wie der Arbeit mit Zeitzeugen, der Archivarbeit, den Grundlagen des Bildrechts oder der Ausstellungsgestaltung. Auch der Erfahrungsaustausch unter den Ortschronisten kam nicht zu kurz.

Die Arbeit von Ortschronisten und ehrenamtlich Tätigen in der Heimatforscher sind für das kulturelle Gedächtnis unserer Dörfer und Städte unerlässlich. Oft schreiben sie nicht nur die Geschichte von Orten und Landschaften, sondern erzählen auch Geschichten, welche die Vergangenheit in besonderer Weise erlebbar machen. „Geschichte in ihrer Zeit greifbar zu machen, das aktive oder passiver Geschehen von Menschen in der Geschichte in ihrer Zeit, hier in unserer Heimat nachzuvollziehen ist unmittelbare Selbstfindung jeder Generation. Auch heute …“ beschreibt Georg-Ludwig von Breitenbuch, der Schirmherr der Veranstaltung, die Wichtigkeit der Bemühungen der Ortschronisten in seinem Grußwort.

Die Resonanz auf diese Fachtagung war sehr groß. Mehr als 100 Interessierte hatten sich zur Fachtagung angemeldet, konnten aber auf Grund räumlichen Kapazitäten nicht alle berücksichtigt werden.

Ein Dank geht an die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, mit deren Unterstützung diese Fachtagung durchgeführt werden konnte.

Bildunterschriften:

1) Über 70 Chronisten und Heimatforscher waren am vergangenen Samstag zum Fachtag für Ortchronisten und Heimatforscher nach Kohren-Sahlis gekommen.

2) Referentin Dr. Uta Bretschneider vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde gibt praktische Tipps für Zeitzeugeninterviews.

3) Dr. Jens Bove von der Deutschen Fotothek informierte zu Rechten und Schutzfristen bei der Verwendung von Bildmaterial in Chroniken.

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