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Burgstädt wird Treffpunkt für Agrar-Lehrlinge aus ganz Europa

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft

2. AgrOlympics zum 20. Sächsischen Landeserntedankfest

Die sächsische Stadt Burgstädt (Landkreis Mittelsachsen) wird in diesem Jahr Schauplatz der 2. Europäischen AgrOlympics. Der internationale Berufswettbewerb für Jugendliche, die eine Aus- oder Fortbildung in der Landwirtschaft absolvieren, wird zum zweiten Mal ausgetragen - während des Landeserntedankfestes vom 29. September bis zum 1. Oktober 2017 in Burgstädt. Die erste Ausgabe des Wettbewerbes hatte 2015 stattgefunden, damals mit Mannschaften aus 17 Ländern in Ettelbruck in Luxemburg.

„Ich freue mich sehr, dass dieser recht neue Wettbewerb jetzt nach Sachsen kommt", so Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt, der auch die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat. „Das Landeserntedankfest ist dafür der absolut passende Rahmen. Die Berufe in der Landwirtschaft sind interessant und vielseitig. Ich bin sicher, dass das in Burgstädt deutlich wird, wenn die Teilnehmer der Wettbewerbe den Besuchern ihr Können demonstrieren".

„Ein solcher Wettbewerb wird daher nicht nur dafür sorgen, dass Jugendliche aus ganz Europa einen guten Eindruck von Sachsen erhalten", so Schmidt weiter. „Er kann auch dazu beitragen, den einen oder anderen Jugendlichen aus Sachsen für einen Beruf in der Landwirtschaft zu interessieren". Berufsanfänger in der Landwirtschaft werden in Sachsen gebraucht, und zwar jährlich rund 400 in den Berufen Landwirt, Tierwirt, Pferdewirt sowie Fachkraft Agrarservice. Der Bedarf kann derzeit nur zu rund zwei Drittel gedeckt werden.

Der Wettbewerb wurde bereits auf der Herbsttagung der EUROPEA International an die EUROPEA Deutschland vergeben. Die EUROPEA ist eine europaweite Organisation zur Entwicklung der Berufsausbildung im grünen Sektor, zu dem auch die landwirtschaftlichen Berufe gehören. Ihr gehören derzeit 24 Länder an. Die Teams aus den einzelnen Ländern bestehen aus vier Teilnehmern und einem Betreuer. Beim Wettbewerb müssen sie verschiedene landwirtschaftstypische Aufgaben lösen. In Luxemburg gehörten dazu zum Beispiel der Bau von Weidezäunen, Geschicklichkeitsfahren mit Traktoren, der Bau einer Wasserleitung sowie die Berechnung von Düngereinsatz.

 

 

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